Schokolade vs. Kuvertüre

Schokolade, Kuvertüre und Kakaobutter sind Zutaten, welche häufig für Tortendekorationen und andere Backanleitungen verwendet werden. Dabei werden die Begriffe oft als Synonyme benutzt, was aber bei genauer Warenkunde nicht ganz korrekt ist. Also wo ist der genaue Unterschied zwischen Schokolade und Co.?

Ganz genau ist der Unterschied zwischen Schokolade und Kuvertüre in der Deutschen Kakao-Verordnung (KVO) festgehalten. Hier sind Rezeptanforderungen an Schokoladenerzeugnisse in der EU festgehalten und diese bestimmen, welches Produkt sich Schokolade und welches sich Kuvertüre nennen darf.

Die grundsätzlichen Zutaten von Schokolade und Kuvertüre sind auf den ersten Blick gleich: Kakao, Kakaobutter und Zucker. Der große Unterschied bei beiden Produkten ist aber der Anteil an Fett in der Rezeptur: Bei Kuvertüre muss der Kakaobutteranteil mindestens 31% betragen. Herkömmliche Schokolade sollte einen Kakaobutteranteil von 18% haben. Hier muss man aber weiße Schokolade von ausnehmen, da diese mindestens 20% Kakaobutteranteil braucht. Somit ist der Kakaobutteranteil der entscheidende Unterschied bei Schokolade und Kuvertüre.

Kakaobutter ist dabei ein Pflanzenfett, welches aus den Samen des Kakobaums gewonnen wird und ist wie ein wichtiger Teil für die Herstellung von Schokolade und Kuvertüre.

Daneben gibt es im Supermarktregal auch kakaohaltige Fettglasuren. Diese sind weder Schokolade noch Kuvertüre, sondern genau das was der Name verspricht: Eine Fettglasur mit Kakaoanteil. Es lohnt sich daher auch hier - wie auch bei Lebensmittelfarben - die Verpackungsangaben genau zu studieren.

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