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Ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren gelten als „gute“ Fettsäuren. Sie verfügen über mindestens eine Doppelbindung (chemische Verbindung von zwei Atomen). Fettsäuren mit mehreren Doppelbindungen werden als mehrfach ungesättigte Fettsäuren bezeichnet. Einige dieser Fettsäuren sind dabei für den menschlichen Organismus essentiell, da der Körper sie nicht selbst produzieren kann.
Interventionsstudien bestätigen, dass ein hoher Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren bei gleichzeitig vorliegendem geringem Anteil an gesättigten Fettsäuren das Risiko für koronare Herzkrankheiten senkt. Ungesättigte Fettsäuren liegen vor allem in pflanzlichen Fetten vor. Distelöl, Sonnenblumenöl sowie Olivenöl sind daher reich an ungesättigten Fettsäuren. Ihre Aufnahme wird daher im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung empfohlen.

Unterschied Obst und Gemüse

Obst das Produkt einer Pflanze, also die Frucht oder der Samen. Obst wächst mehrjährig, was bedeutet, dass die Pflanze stetig weiterwächst und immer wieder Früchte trägt (z.B: Apfelbaum). Als Gemüse werden Pflanzen oder Teile von Pflanzen beschrieben, die, wenn sie ein Mal gesetzt wurden, nach spätestens zwei Jahren absterben. Sie wachsen also im Gegensatz zu Obst-tragenden Pflanzen nicht stetig weiter.
Allerdings ergeben sich auch bei diesem Unterscheidungsversuch Schwierigkeiten. So sind Tomaten beispielsweise die Früchte ihrer Pflanzen und würden botanisch gesehen somit zum Obst zählen. Da es sich aber bei den Sträuchern nicht um mehrjährige Pflanzen handelt, werden Tomaten gemeinhin dem Gemüse zugerechnet.