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Saponine

Saponine gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Saponinhaltige Pflanzen zeichnen sich durch ihre Bitterstoffe aus. Der Name stammt aus dem Lateinischen: Sapo = Seife. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Saponine in wässriger Lösung eine schaumbildende Wirkung haben. In vitro weisen Saponine antikanzerogene sowie antibiotische Eigenschaften auf. Ob diese Erkenntnisse auch auf den Menschen übertragbar sind, ist aufgrund der eher geringen Bioverfügbarkeit der Saponine ungewiss.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Nüssen und Vollkornprodukten enthalten und werden von den Pflanzen als Farb-, Duft- und Geschmacksstoffe gebildet. Sie unterstützen die Pflanzen unter anderem bei der Abwehr gegen Fressfeinde, dem Schutz vor UV Strahlen, dienen als Antioxidantien und wirken gleichzeitig als Wachstumsregulatoren. Als „sekundär“ werden sie bezeichnet, weil sie in Abgrenzung zu den primären Pflanzenstoffen wie z.B. den Kohlenhydraten nicht vorwiegend am Stoffwechsel oder Aufbau der Pflanzenzellen beteiligt sind.

Spurenelemente

Spurenelemente sind Mineralstoffe, die im menschlichen Organismus nur in geringer Konzentration (weniger als 50mg pro kg Körpergewicht) vorkommen. Zu den essentiellen Spurenelementen zählen Eisen, Fluor und Zink. Bei einigen Spurenelementen ist sich die Wissenschaft bis heute nicht einig, ob ihr Vorkommen im menschlichen Organismus Zufall ist oder ihnen eine physiologische Funktion zukommt.

Stoffwechsel

Stoffwechsel (Metabolismus) bezeichnet die Summe chemischer Abläufe im menschlichen Körper, die zur Umwandlung von Stoffen führt. Der Stoffwechsel ist somit für die Aufnahme, den Transport sowie die Umwandlung von Stoffen verantwortlich. Auch die Abgabe von Stoffen an die Umwelt zählt zu seinen Aufgaben. Der Stoffwechsel berührt damit nahezu alle chemischen Prozesse im menschlichen Organismus und ist für dessen Funktionieren unabdingbar.

Sulfide

Sulfide gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Bei diesen Salzen handelt sich um schwefelhaltige Verbindungen, die vor allem in Zwiebeln, Knoblauch und Lauch vorkommen. Ihnen wird nachgesagt, das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen zu senken. Darüber hinaus wirken Sulfide antioxidativ, antibiotisch, antithrombotisch, blutdrucksenkend sowie cholesterolsenkend. Den Pflanzen dienen Sulfide als Duft- und Aromastoffe.

Süßstoff

Süßstoffe sind biotechnologisch oder synthetisch hergestellte Ersatzstoffe für Zucker. Ihre gesteigerte Süßkraft übersteigt die des gewöhnlichen Haushaltszuckers um ein Vielfaches. Aus diesem Grund genügen schon kleine Mengen Süßstoff, um Lebensmittel und Getränke zu süßen.
Seinen Siegeszug begann der Süßstoff in diätischen Lebensmitteln, die z.B. Diabetiker zu sich nehmen müssen. Aufgrund des ausgeprägten Schlankheitstrends, welcher in den 1980er Jahren begann, werden Süßstoffe heute in vielen weiteren Lebensmitteln eingesetzt. Unter anderem finden sich Saccharin (E954), Cyclamat (E952) und Aspartam (E951) in Soft-Drinks, Fruchtsäften, Kaugummi, Bonbons und Joghurt. Dennoch ist der Einsatz von Süßstoffen umstritten. Forscher prüfen nach wie vor, ob alle Süßstoffe unbedenklich sind oder ob einige, bei übermäßigem Verzehr, gesundheitliche Folgen und Risiken mit sich bringen.