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Laktoseintoleranz

Die Beschwerden der Milchzuckerunverträglichkeit werden durch einen Enzymmangel hervorgerufen. Beim gesunden Menschen spaltet das Enzym Lactase das Kohlenhydrat Laktose im Dünndarm in seine Bestandteile Glucose und Galaktose. Diese Einfachzucker werden dann im weiteren Verdauungsprozess dem Stoffwechsel zugeführt. Der häufigste Grund für einen Enzymmangel ist der genetisch bedingte Rückgang der Lactaseproduktion mit zunehmendem Alter. Zwischen dem zweiten und zwanzigsten Lebensjahr nimmt bei entsprechend veranlagten Menschen die gebildete Lactasemenge allmählich ab. Rund 15 Prozent aller erwachsenen Bundesbürger leiden unter diesem erworbenen Lactasemangel.
Eine Lactoseintoleranz kann zudem als Begleiterscheinung anderer Krankheiten, beispielsweise einer chronischen Magenschleimhauterkrankung auftreten. Der sogenannte kongenitale Lactasemangel, der von Geburt an besteht, ist hingegen extrem selten.

Quelle: Thilo Schleip, UGB-Forum, Heft 01/04, Seite 9 – 11.

Lebensmittel

Als Lebensmittel werden alle Stoffe bezeichnet, die der Mensch im rohen oder verarbeiteten Zustand zu sich nimmt, um sich zu ernähren. Man kann zwischen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln unterscheiden. Genussmittel, wie z.B. Kaffee oder Tee zählen nicht zu den Lebensmitteln, da sie keine oder kaum Nährstoffe enthalten.

Quelle: Universität Hamburg, Definition Lebensmittel, http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/hlex/konzepte/l4/l480.htm.

Leistungsumsatz

Der Leistungsumsatz ist die Energiemenge, die unser Körper innerhalb eines Tages benötigt, um Arbeit zu verrichten. Als Leistungsumsatz bezeichnet man die Energie, welche über den Grundumsatz, also Energieumsatz für Organtätigkeiten in völliger Ruhe, hinausgeht.
Der Leistungsumsatz ist abhängig von körperlicher Aktivität. Der Grundumsatz bildet dabei die Energie, die der Körper benötigt, um alle Organe, die Wärmeregulation und den Wachstum zu gewährleisten. Grundumsatz und Leistungsumsatz ergeben zusammen den Gesamtumsatz, d.h. des gesamten Energiebedarfes einer Person pro Tag.

Quelle: Elmadfa, Leitzmann , Ernährung des Menschen Ulmer Verlag, 3. Auflage, 1998 S. 102 ff.