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Genussmittel

Genussmittel sind Produkte, die nicht wegen ihres Nährwertes, sondern wegen ihres Geschmacks und/oder ihrer Wirkung eingenommen werden. Hierzu zählen unter anderem Kaffee, Tee, Kakao, Tabak oder alkoholische Getränke. Der regelmäßige Konsum von Genussmitteln kann zu Schäden an Organen führen.

Quelle: Universität Hamburg, Definition Genussmittel, http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/hlex/konzepte/l3/l375.htm

Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren werden häufig pauschal als ungesunde Fette betrachtet, da ihr übermäßiger Verzehr bei zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führen kann. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird durch eine hohe Aufnahme gesättigter Fettsäuren begünstigt. Zurückzuführen ist dies auf eine mögliche Arterienverkalkung.
Chemisch gesehen gelten Fettsäuren als gesättigt, wenn im Gegensatz zu ungesättigten Fettsäuren alle Kohlenwasserstoffatome mit ausreichend Wasserstoffatomen verbunden (also gesättigt) sind. Gesättigte Fettsäuren finden sich insbesondere in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs wie Fleisch, Eier, Sahne etc. Trotz ihrer potenziell negativen Auswirkungen bei erhöhtem Konsum stellen sie hervorragende Energiequellen dar und sind für den Organismus in einem gewissen Umfang unabdingbar. Allerdings kann der Körper gesättigte Fettsäuren im Gegensatz zu ungesättigten zum Teil auch selbst synthetisieren. Von einer überhöhten Aufnahme gesättigter Fettsäuren ist insgesamt betrachtet daher abzuraten.

Gesund

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert „gesund“ als „… Zustand vollständigen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens, der sich nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit oder Behinderung auszeichnet“. Eine ausgewogene Ernährung gilt dabei als essentieller Bestandteil, genügt aber allein nicht, um dem Gesundheitsanspruch der WHO gerecht zu werden.

Glucose

Glucose ist ein Einfachzucker (Monosaccharid) und gehört zu den Kohlenhydraten. In der Natur kommt Glucose ausschließlich als Traubenzucker vor und wird von Pflanzen durch Photosynthese gewonnen. Auch der menschliche Organismus ist in der Lage bei Bedarf Glucose zu produzieren. Glucose liegt selten frei vor, sondern ist meist in Form von so genannten Polymeren in Rübenzucker, Cellulose, Stärke oder Milchzuckern enthalten. Allerdings sind alle Lebewesen in der Lage, Glucose als Energielieferant zu nutzen, indem die Polymere durch Enzyme und Bakterien zu Glucose abgebaut werden. Bei Menschen erfolgt der erste Abbau bereits durch den Speichel im Mund.

Glucosinolate

Glucosinolate zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Es handelt sich dabei um schwefelhaltige Moleküle, die vor allem in der Familie der Kreuzblütler vorkommen. Meerrettich, Kresse, Senf und Kohl verdanken ihnen ihren etwas bitteren Geschmack. Den Pflanzen dienen sie daher meist als Abwehrstoffe gegen Freßfeinde oder Pathogene. Ihnen wird nachgesagt, das Immunsystem des Menschen positiv zu beeinflussen, antibiotisch sowie antioxidativ zu wirken.

Glutamat

Glutamat ist ein Geschmacksverstärker, ein Lebensmittelzusatzstoff, der auf Verpackungen mit den E-Nummern 620-625 gekennzeichnet werden muss. Häufig verbirgt er sich aber auch hinter den Bezeichnungen Hefeextrakt, (Speise-) Würze, Aroma oder gekörnte Brühe. Glutaminsäure und ihre Salze werden in großen Mengen mit Hilfe von Bakterien hergestellt und anschließend mit Natrium, Kalium, Ammoniak oder Magnesium verbunden. Der Zusatzstoff wird verstärkt in Fertigprodukten, wie z.B. Tiefkühlpizza oder Suppenpulvern verarbeitet.
Obwohl Glutamat weltweit als Würzmittel eingesetzt wird, steht es häufig in der Kritik von Forschern und Ärzten. Glutamat wird dabei in Zusammenhang mit Kopfschmerzen, Übelkeit oder Krankheiten wie Adipositas, Morbus Alzheimer und Parkinson gebracht.