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DACH

Internationales Kennzeichen der Länder Deutschland (D), Österreich (A) und Schweiz (CH), die im Jahre 2000 zum ersten Mal durch Zusammenarbeit einheitliche Referenzwerte bzw. Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr herausgegeben haben. Für Deutschland war entsprechend die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) beteiligt.

Dehydration

Zur Dehydration des Körpers kommt es, wenn aufgrund unzureichender Flüssigkeitszufuhr Blut und Gewebe nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt werden. Ein solcher Wassermangel, sofern dieser nicht ausgeglichen wird, führt zur Unterversorgung der Körperzellen, da Sauerstoff und Nährstoffe nicht mehr zu diesen transportiert werden können. Kopfschmerzen und Kreislaufstörungen sowie die Verminderung des Leistungsvermögens sind die Folge. Wird der Flüssigkeitsmangel nicht ausgeglichen kommt es zur Bluteindickung, welche u.a. zu Herzrhythmusstörungen führen kann. Ein Wasserverlust von 20% und mehr kann lebensbedrohliche Folgen haben und muss umgehend ärztlich behandelt werden.

Diabetes mellitus

Der Diabetes mellitus ist durch eine chronische Erhöhung des Blutzuckers und den daraus resultierenden schweren Begleit- und Folgeerkrankungen gekennzeichnet.
Es werden zwei Haupttypen der Erkrankung unterschieden. Der Typ 1 Diabetes beruht auf einem Insulinmangel, der durch eine Zerstörung der insulinproduzierenden Beta Zellen der Bauspeicheldrüse zu Stande kommt. Bei den meisten Betroffenen tritt der Insulinmangel im Alter vom 11 bis 13 Jahren auf. Daher wurde dies früher auch als Jugend-Diabetes bezeichnet. Ursächlich können Virusinfektionen oder eine sogenannte Autoimmunerkrankung sein. Durch Zerstörung der körpereigenen insulinproduzierenden Zellen, wird kein eigenes Insulin mehr produziert.

Der Typ 2 Diabetes erfolgt durch das verminderte Ansprechen der Zellen auf das Insulin. Diese Form der Erkrankung tritt häufig erst nach dem 40. Lebensjahr auf und ist daher unter der Bezeichnung Altersdiabetes bekannt. Auslösende Faktoren sind häufig Übergewicht und Bewegungsmangel. Mittlerweile sind von dem einstigen „Altersdiabetes“ bereits schon Kinder betroffen. Daher sind die ursprünglichen Beinamen „Jugend- und Altersdiabetes“ nicht mehr eindeutig.

Diät

Der Begriff Diät ist eine allgemeine Bezeichnung für alle Ernährungsformen, die von einer gewöhnlichen Kost abweichen. Die am weitest verbreiteten Diäten sind die Reduktionsdiät (Ziel: Reduktion des Körpergewichts) sowie die Diabetes Diät, die meist nach Anordnung eines Arztes erfolgt.