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Ballaststoffe

Ballaststoffe sind pflanzliche Fasern wie Cellulose und Pektin und kommen unter anderem in Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und in geringen Mengen in Milch vor. Als unverdauliche Nahrungsbestandteile, die im Magen aufquellen, sorgen sie für ein längeres Sättigungsgefühl und fördern die Verdauung.

Beta-Carotin/ ß-Carotin

ß-Carotin ist das bekannteste Carotin und wird auch als Provitamin A bezeichnet, als Vorstufe des Vitamin A. Es wird von Pflanzen gebildet und zählt zu den sekundären Pflanzenstoffen. Karotten, Papaya, Kürbisse aber auch Spinat und Rote Beete zählen zu den Lieferanten von Carotinoiden. ß-Carotin wird eine antioxidative, zellschützende Wirkung zugeschrieben. So schützt es z.B. die Haut vor schädlichen Sonneneinflüssen. Natürliches, aber auch synthetisch hergestelltes ß-Carotin (E 160) wird in der Industrie zur Färbung von Lebensmitteln, wie z.B. Margarine oder Limo eingesetzt.

Bewegung

Grundsätzlich sollte man zwischen Bewegung und Sport unterscheiden. Unter „körperlicher Bewegung“ versteht man jegliche Art der Bewegung, also auch Treppensteigen oder zu Fuß gehen. Sport hingegen stellt eine körperliche Leistung dar, wie zum Beispiel Joggen oder Sport im Rahmen eines Wettkampfes. Sport ist also zusätzliche Bewegung zur Alltagsbewegung. Durch einen aktiven Lebenswandel ließen sich alleine bei den Herz-Kreislauf-Todesfällen pro Jahr rund 6.500 Todesfälle vermeiden, wenn die Hälfte der inaktiven Bevölkerung moderater Bewegung nachgehen würde. Neben der Volkskrankheit „Rückenschmerz“, können Spätfolgen für den Stütz- und Halteapparat vermieden werden. Nachfolgend sind die Empfehlungen der WHO zur Bewegung aufgeführt:

  • * Mindestens 30 min mäßig intensive Bewegung an 5 Tagen pro Woche oder mindestens 20 min intensive körperliche Betätigung an 3 Tagen pro Woche.
  • * Die Aktivität kann in Blöcken von mindestens 10 min Dauer absolviert werden.
  • * An 2-3 Tagen pro Woche sollte zusätzliches Training zum Muskelaufbau und zur Steigerung der Ausdauer erfolgen.

Blutzucker

Der Blutzucker umschreibt den Glucoseanteil im Blut. Bei Glucose (Traubenzucker) handelt es sich um einen wichtigen Energielieferanten. Insbesondere unser Gehirn und die roten Blutkörperchen sind auf Glucose angewiesen. Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker deutet womöglich auf Diabetes mellitus hin. Ein zu niedriger Blutzucker führt beim Menschen unter Umständen zu geringerer Gehirnleistung, Schweißausbrüchen und Krampfanfällen.

BMI

Der so genannte Body Mass Index (BMI) gibt das Verhältnis von Körpergröße zu Gewicht wider und wird bei der Einteilung in verschiedene Gewichtsklassen (Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht etc.) herangezogen. Ihm kommt bei der Beurteilung des Risikos für Begleiterscheinungen einer vom empfohlenen Normalgewicht abweichenden Relation zwischen Körpergröße und Gewicht Bedeutung zu.

Der BMI berechnet sich aus dem Quotient aus Gewicht in kg und Körpergröße zum Quadrat. 

Beispiel: Eine Frau wiegt 62 kg bei einer Körpergröße von 1,70 m. Ihr BMI beträgt: 62 kg/(1,70 m)2 = 21,45 kg/m².

Klassifizierung:
BMI < 18,5 Untergewicht
BMI: 18,5 -24,9 Normalgewicht
BMI > 25 Übergewicht