Sportarten für den Sommer

Laufen, Rad fahren, schwimmen –

klassische sportliche Betätigungen, die im Sommer an der frischen Luft besonders viel Spaß machen. Darüber hinaus gibt es jedoch eine ganze Reihe an interessanten und spannenden Alternativ-Sportarten für die sonnige Jahreszeit, die Spaß machen und Freude an der Bewegung vermitteln. Bereit für mehr Abwechslung im Fitness-Alltag? Na, dann los…!

Stand Up Paddeln & Yoga
Stand Up Paddeln (kurz: SUP) ist inzwischen zwar kein ganz brandaktueller Trend mehr, erfreut sich dafür aber zunehmender Beliebtheit. Die Fortbewegung auf dem Board mit einem Stechpaddel kombiniert Ausdauer- und Krafttraining, verbessert gleichzeitig die Hand- und Fußkoordination und schult die Gleichgewichtsfähigkeit. Wer seinen Gleichgewichts- und Stabilitätssinn noch mehr fördern will, sollte SUP-Yoga ausprobieren, bei dem verschiedene Yoga-Übungen auf dem im Wasser treibenden Board ausgeführt werden.

Speed Hiking & Trail Running
Gemütlich wandern war gestern: Speed Hiking heißt die athletische und besonders sportliche Form des Berggehens. Ursprünglich vom Nordic Walking abgeleitet gewinnt diese Sportart – mit leicht veränderter Technik – immer mehr Fans, insbesondere unter dynamischen Wanderern sowie ambitionierten Freizeitsportlern.

Als Trail Running werden alle Ausprägungen des Laufens abseits von Straßen bezeichnet, wodurch es als besonders naturnah empfunden wird. Grober Untergrund und natürliche Hindernisse auf Schotter-, Wald- und Wiesenwegen trainieren neben körperlicher Ausdauer Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit. Da der gesamte Körper stabilisiert werden muss, beanspruchen Trail-Läufer mehr Muskelgruppen als Jogger auf der Straße.

Parcours – Hindernislauf in der Stadt
Wer die Natur nicht direkt vor der Tür hat, kann in urbanen Gebieten dem Hindernislauf frönen: Ziel beim Parcours ist es, mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient voranzukommen und dabei Mauern, Schächte und andere bauliche Hindernisse geschickt zu überwinden. Dabei dient die Stadt gewissermaßen als Klettergarten. Geeignet ist der Parcours-Lauf für athletische Freizeitsportler – die vorsichtig genug sind, die sich stellenden Herausforderungen genau abzuwägen.

Canyoning – Sportart für Wagemutige
Du bewegst dich gern wagemutig bergab durch Schluchten möglichst immer entlang eines Flusses)? Dann wäre Canyoning vielleicht etwas für Dich. Hier wechselt die Fortbewegung, für die neben grundlegender körperlicher Fitness Schwimmkenntnisse, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich sind, zwischen Abseilen, Springen, Klettern, Rutschen und Schwimmen. Anleitung und meist auch passende Ausrüstung bieten geführte Canyoning-Touren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Slacklining – ein echter Balance-Akt
Wesentlich ruhiger – und normalerweise auch mit weniger Absturzgefahr aus allzu hohen Höhen verbunden – ist das Slacklining. Dabei balanciert man auf einem schmalen Gurt, der so genannten Slackline, der zwischen zwei Befestigungspunkten wie zum Beispiel zwei Baumstämmen angebracht wird. Das trainiert insbesonder Konzentration und Koordination.

Bike Polo – Fahrrad statt Pferd
 Und wenn es doch das Fahrrad sein soll: Warum nicht einmal Bike Polo im Team ausprobieren? Ähnlich wie beim Polospiel zu Pferd versuchen jeweils drei Spieler in zwei Mannschaften einen Plastikball mit einem Schläger ins gegnerische Tor zu bugsieren. Gefordert sind dabei neben einer möglichst guten Kontrolle über das Rad vor allem Ballgefühl und nicht zuletzt auch Koordinationsfähigkeit im Spiel mit Teampartnern und gegnerischer Mannschaft.

HIIT & Pilates
Hochintensives Intervalltraining – das verbirgt sich hinter der Abkürzung HIIT, eine wahre Geheimwaffe in Sachen Fettverbrennung. Mit einer Mischung aus Fitness- und Cardio-Workout trainiert man den Körper gezielt und intensiv im Grenzbereich. Gepaart mit Pilates-Übungen wird daraus PHIIT, ein noch effektiveres Ganzkörper-Training, bei dem Muskeln und Puls auf Hochtouren arbeiten. Damit ist PHIIT die perfekte Methode für Ungeduldige, die noch ganz schnell etwas für die (Strand-) Figur tun wollen.