Deine Bento Box richtig bestücken

Bevor Du Dich an die Auswahl der Lebensmittel und Speisen machst, solltest Du einige Grundsätze beherzigen:

Denke daran, dass die verpackte Nahrung leicht zu essen sein muss – entweder mit Fingern oder Stäbchen (es gibt aber inzwischen auch passendes Besteck). Die Portionen der unterschiedlichen Speisen sollten nicht zu groß sein, damit Du Deine Bento-Box möglichst abwechslungsreich bestücken kannst.

Die japanische Ernährungskommission empfiehlt drei Teile Reis oder Nudeln, zwei Teile Obst oder Gemüse und einen Teil Fleisch, Fisch oder Tofu für die Füllung. Fülle Deine Zutaten in mundgerechten Häppchen so platzsparend in die Box, dass möglichst wenig freier Raum übrigbleibt. Profis achten dabei auf komplementäre Farbverläufe (z. B. gelbe neben grüne Zutaten) und Konsistenzen (z. B. weiche neben harte Speisen). Richte Dein Bento möglichst appetitlich an – dabei kannst Du Dekorationen aus der Natur (z. B. Blüten, Blätter) verwenden oder die Lebensmittel selbst nutzen.

Ob herzhaft oder süß: Der Fantasie sind auch bei der Zusammenstellung Deiner Bento Box keine Grenzen gesetzt. Für den Einstieg eignen sich jedoch zum Beispiel recht gut:

  • kleine Sandwiches, mit Förmchen ausgestochen
  • Spieße mit Käse, Trauben, Tomate & Mozzarella
  • Reste von Nudelsalat, Lasagne oder Quiche
  • Party-Würstchen oder Mini-Frikadellen
  • Obst oder Gemüse in Sticks oder Scheiben
  • Cracker oder Reiswaffeln
  • Fruchtjoghurt (im verschließbaren Behälter)
  • Müsli-Riegel oder Schokolade

 

Wer’s lieber original japanisch mag, greift alternativ zu Fisch, Reis, Soba-Nudeln, Tamago (gesüßtes Omelett), Sushi, Seetang, Algen oder Edamame.