Das perfekte Pausenbrot

Nach und nach fängt die Schule in vielen Teilen Deutschlands wieder an. Damit unsere Kleinen und auch Großen wieder mit voller Energie in das neue Schuljahr starten können, haben wir für euch wichtige Informationen über das perfekte Pausenbrot zusammengestellt.
Zunächst die Frage, warum das Pausenbrot ein so wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung bei Kindern ist? Die Konzentration und Leistungsbereitschaft hängt nicht allein von der Motivation der Kinder ab, sondern auch von einer soliden Nährstoffversorgung des Körpers. Da der Körper, insbesondere der von Kindern, es nicht schafft bis mittags fit zu bleiben, ist das Pausenbrot ein wichtiger Energie- und Nährstofflieferant in der Pause. Mit einem gesunden Pausenbrot kann es dann nach der Pause wieder aktiv weiter gehen.

Wie sollte also das perfekte Pausenbrot aussehen? Hier sind 5 Punkte, die man berücksichtigen sollte:

1. Brot als Basis
Hauptbestandteil sollte eine frisch belegte Stulle sein. Damit das Pausenbrot auch satt macht und das wiederum lange vorhält, sollte man Vollkornbrot wählen. Die Variante mit fein gemahlenen Körnern, ist meist saftiger und wird daher von Kindern gerne gegessen. Aber auch Brot mit Sonnenblumenkernen oder Kürbiskernen wird gerne in der Brot Box gesehen. Generell sollte mal weißes Brot vermeiden.

2. Variation beim Belag
Damit es für die Kinder nicht langweilig wird und das Pausenbrot auch immer mit Freude aufgegessen wird, sollte man beim Belag variieren. Bei der Kreativität des Brotbelags gibt es keine Grenzen. Angefangen von Wurst, mildem Käse bis hinzu Streichkäse, Tomaten oder sogar Antipasti ist alles erlaubt. Auch eine Kombination aus verschiedenen Belägen ist möglich. Kleiner Tipp: Auch wenn es vielleicht bequemer ist, sollte man das Pausenbrot immer erst morgens Belegen. Sonst weicht der Belag das Brot auf.

3. Obst & Gemüse nicht vergessen
Obst und Gemüse gehören in jede Brot Box. Denn jeder Mensch sollte pro Tag idealerweise 5 Portionen Obst und Gemüse essen. Um es den Kindern einfacher zu machen, auch die vielleicht ungeliebten Möhren zu essen, sollte man das Obst und Gemüse schon in handliche Stücke schneiden. Klein geschnittener Apfel schmeckt nicht nur, sondern ist auch noch einfach zu essen ohne sich hinterher um die Kerne kümmern zu müssen. Auch kann man Obst und Gemüse mit aufs Pausenbrot bringen. Ab und zu eine Scheibe Gurke oder Tomate auf dem Käsebrot bringt Abwechslung.

4. Ein bisschen Spaß muss sein
Damit die Kinder sich auch jede Pause auf ihr Pausenbrot freuen, sollte man ab und zu für kleine Überraschungen sorgen. Montags ein Vollkornkeks (vielleicht auch mit ein bisschen Schokolade dran ;-) ), mittwochs ein paar Nüsse und freitags als Highlight ein kleiner Müsliriegel. Generell sollte man allerdings vorsichtig bei Müsliriegeln oder Lebensmitteln speziell für Kinder sein. Oft ist der Zuckeranteil sehr hoch. Ansonsten kann man Müsliriegel auch super einfach selber machen: Bunter Müsliriegel.

5. Wasser marsch
Neben der Nährstoffversorgung ist auch der Wasserhaushalt extrem wichtig. Schulkinder sollten den ganzen Tag über ausreichend trinken. Daher sollten die Kinder immer genügend Wasser, Fruchtsaftschorlen oder ungesüßten Tee mit haben. Aufgepasst: Gerade bei Fruchtsaftschorlen muss man auf den Zuckergehalt achten. Als motivierende Leckerei kann man auch hin und wieder einen Smoothie oder einen Trinkjoghurt mitgeben.

Auch wenn diese Tipps wichtig sind, sollte man seine Kinder immer mit in die Entscheidung, was in die Brot Box kommt einbeziehen. Schließlich sind sie auch diejenigen, die das Pausenbrot essen müssen. Fragt eure Kinder welche Brotsorte sie am liebsten haben oder ob morgen lieber Paprikastreifen oder Apfelstücke in der Pause genascht werden wollen.

Quelle:
Eltern, “Das gesunde Pausenbrot”, Online verfügbar, Stand vom 02.08.2016

Living at Home, „Das gesunde Pausenbrot”, Online verfügbar, Stand vom 02.08.2016