Bowl Food - Die Grundidee

Lecker in Schale geworfen - Bowl Food!

Sie sind echte kulinarische Hingucker: bunt, vielseitig und dank ihrer Zusammenstellung nach dem Baukasten-Prinzip ernährungsphysiologisch ordentlich ausgewogen. Die Rede ist von Food Bowls – ein weiterer Supertrend, der den Weg zu uns gefunden hat. Mit appetitlichen Namen wie Buddha Bowl, Smoothie Bowl oder Vegan Bowl machen sie nicht nur neugierig, sondern auch auf den ersten Blick klar, dass man sie in allen Lebenslagen genießen kann: Ganz egal, ob man Fleisch und Fisch mag, vegetarisch isst oder lieber ganz auf tierische Produkte verzichtet.

Wie geht’s denn eigentlich…?

Die Grundidee

Der Grundgedanke des Bowl Food lässt sich ziemlich einfach auf den Punkt bringen: Schnell, gesund und unkompliziert soll es sein. Ziel ist, unterschiedliche Geschmäcker, Aromen und Konsistenzen von Nahrungsmitteln harmonisch miteinander zu verbinden. Neben dem Inhalt spielt allerdings die Optik eine wichtige Rolle: Die Zutaten werden daher nicht einfach irgendwie zerkleinert, sondern fein gehackt, grob gewürfelt oder ordentlich in Streifen geschnitten – und dann appetitlich angerichtet.

 

Das Bowl-Baukastenprinzip funktioniert kinderleicht:

1. kohlenhydratreiche Basis („Sattmacher“) - z. B. (Glas-) Nudeln, Reis, Kartoffeln, Couscous, Quinoa, Hirse, Amaranth, Buchweizen oder Dinkel

2.Gemüse, Salat oder Obst -  z. B. Karotten, Brokkoli, Paprika, Pilze, rote Bete, Zuckerschoten, Blattspinat, Rotkohl, Tomaten, Radieschen, Avocado

3. Eiweiß-Komponente - z. B. Fleisch, Fisch, (marinierter) Tofu, Hülsenfrüchte (z. B. auch in Form von Falafel)

4. Dressing, Dip oder Sauce - z. B. Vinaigrette, Miso-Dressing, Hummus, Tzatziki, Guacamole, Pesto, Erdnuss-Sauce, Joghurt oder gesunde Öle

5. Topping - z. B. Kräuter, Sprossen, Nüsse oder Samen, Safran-Fäden, Feta, Granatapfelkerne oder Goji-Beeren

 

Kohlenhydrate, Gemüse, Eiweiß sollten (so die Faustregel) in einem etwa gleichwertigen, ausgewogenen Verhältnis stehen. Die Mengen lassen sich aber durchaus flexibel anpassen: etwa mit mehr Kohlehydraten, wenn Du viel (Ausdauer-) Sport treibst, oder mit mehr Gemüse bzw. Eiweiß, wenn Du auf Low Carb setzt.