10 Tipps für gesundes Grillen

Wie heißt es so schön: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen… Das gilt auch fürs Grillen – angefangen bei der Auswahl des Grillguts und der Beilagen bis hin zum Einsatz nützlicher Utensilien. Viele von euch haben sicher ihre ganz persönlichen Kniffe und Tricks, die sich im Laufe unzähliger Grillpartys bewährt haben. Wir haben hier noch einmal einige Tipps im Überblick zusammengetragen, die für ebenso leckeres wie gesundes Grillen sorgen.

Smarte Alternativen
Wer beim Grillen nicht komplett auf ein Stück Fleisch verzichten möchte, kann alternativ zu fettärmeren Varianten wie zum Beispiel Rinderfilet oder Hähnchenbrust greifen. Damit diese schön saftig bleiben, wird das Fleisch nur kurz angegrillt – dafür mit hoher Hitze.

Rost & Spieße
Wenn Du Fleisch mit wenig Fett grillen möchtest, empfiehlt es sich, den Grillrost einzuölen, damit nichts daran haften bleibt. Holzspieße brennen nicht an, wenn man sie vor der Verwendung für ca. 20 Minuten in Wasser legt.

Clever kombinieren
Und wenn sich der Heißhunger auf ein saftiges Steak gar nicht bändigen lässt, kannst Du es mit leichten Beilagen wie etwa einem knackigen Salat kombinieren. Genau hinzuschauen lohnt sich auch bei Fertigsaucen, denn diese enthalten oftmals recht viel Fett und Zucker.

Sauce bewusst wählen
Sauce ist nicht gleich Sauce – und die bewusste Wahl am Büffet lohnt sich: Denn rote Saucen, die hauptsächlich Tomaten enthalten, sind in der Regel leichter als weiße Saucen auf Basis von Mayonnaise. Erfrischend und gleichzeitig kalorienarm ist ein Relish aus pikant abgeschmecktem, fein zerkleinertem Obst oder Gemüse.

Richtiges Timing
Wie beim Kochen macht sich gutes Timing beim Grillen bezahlt: Welches Grillgut soll wann zubereitet sein? Zu berücksichtigen sind neben den spezifischen Garzeiten ggf. auch der zeitliche Vorlauf zum Anzünden der Grillkohle. Sind die Beilagen fertig, sobald das Grillgut knusprig ist, steht dem Genuss nichts im Wege. .

Marinieren & Würzen
Das Grillgut sollte mindestens eine Stunde vor der Zubereitung (idealerweise über Nacht) mariniert werden, damit es den Geschmack der Zutaten der Marinade gut aufnehmen kann. Frische Gewürze und Saucen solltest Du am besten jedoch erst nach dem Grillen hinzugeben.

Tropfschutz verwenden
Besonders bei Holzkohle ist zu beachten: Keine Sauce auf den Grill geben! Wenn diese auf die Kohle tropft und verbrennt – das gilt auch für Marinaden und Fett –, können nicht nur unangenehme Gerüche entstehen. Die Verwendung von Tropf- oder Aluschalen schafft hier Abhilfe.

Fleischthermometer nutzen
Auch beim Grillen ist ein Fleischthermometer ein gutes Hilfsmittel, um den optimalen Garzeitpunkt zu bestimmen: Einfach das Thermometer an der dicksten Stelle ins Fleisch einstechen (keinen Knochen berühren) und an der spezifischen Kerntemperatur orientieren.

Direkt oder indirekt grillen?
Das direkte Grillen – dabei liegt das Grillgut direkt über der glühenden Kohle – ist besonders für dicke, saftige Fleischstücke geeignet. Gesünder und besser zur Erzeugung gleichmäßiger Hitze geeignet, ist das indirekte Grillen mit geschlossenem Deckel (z. B. Kugelgrill).

Holzkohle, Gas oder Strom?
Gesund grillen leichtgemacht – dafür eignen sich Gas- und Elekro-Grills besonders. Ihre Vorteile: Die Temperatur lässt sich besser regulieren, es gibt keine offene Flamme und keinen Rauch. Wer bei Holzkohle bleiben möchte, kann einen Vertikalgrill nutzen. Hier befindet sich der Glutbehälter an der Seite und eventuell herabtropfendes Fett wird in einer extra Schale aufgefangen. .